Fluffige Focaccia wie in Italien - Ganz einfach selbst gemacht

18. September 2024
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Erlebe die perfekte Balance zwischen knusprig und fluffig mit dieser italienischen Focaccia.
Ein Biss und du bist verliebt!

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Die Kunst der italienischen Focaccia

Stell dir Folgendes vor: eine goldene, knusprige Kruste und ein luftiges, weiches Inneres, das förmlich auf der Zunge zergeht. Genau das ist der unwiderstehliche Charme echter italienischer Focaccia! Ursprünglich aus Italien stammend, ist Focaccia weit mehr als nur eine Beilage zu einer cremigen Tomatensuppe.Es ist eine Leinwand für kulinarische Kreativität. Ob du die klassische Kombination aus Rosmarin und Meersalz liebst oder dich für karamellisierte Zwiebeln und Oliven entscheidest, jeder Bissen ist voller Geschmack. Focaccia ist damit ein vielseitiger Genuss, der zu jedem Anlass passt. Bereit, in die Welt der Focaccia einzutauchen? Lass uns deine Küche in eine italienische Bäckerei verwandeln!

Hauptzutaten für italienische Focaccia

  • Mehl
  • Wasser
  • Olivenöl
  • Zucker
  • Hefe
  • Kartoffel
  • Salz
Vegane Focaccia-Zutaten

Das macht italienische Focaccia so besonders:

  1. Einfache Zutaten raffiniert kombiniert: Focaccia besteht aus einfachen Zutaten - Mehl, Wasser, Kartoffel, Hefe, Salz und Olivenöl. Doch gerade die Qualität dieser Zutaten macht den Unterschied. Ich verwende immer extra natives Olivenöl, um dem Brot diesen vollmundigen, leicht buttrigen Geschmack zu verleihen.
  2. Fluffige Perfektion: Das Geheimnis einer fluffigen Focaccia liegt im Gehenlassen des Teigs. Ich lasse meinen Teig zweimal ruhen: zuerst in der Schüssel und anschließend direkt auf dem Blech. Diese zusätzliche Ruhezeit sorgt für eine besonders luftige, zarte Textur, einfach himmlisch!
  3. Reichlich Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung: Focaccia ist unglaublich vielseitig. Man kann sie mit allem belegen, von Rosmarin und Meersalz bis hin zu Oliven und Kirschtomaten. Ich liebe es, mit verschiedenen Belägen zu experimentieren, und füge besonders gerne verschiedene Kräuter aus meinem Kräutergarten hinzu.
  4. Italienische Tradition: Focaccia hat tiefe Wurzeln in der italienischen Geschichte. Der Name stammt vom lateinischen Wort „focus“, was „Herd“ oder „Feuerstelle“ bedeutet - ein Hinweis auf die ursprüngliche Zubereitung im Holzofen. Für mich ist Focaccia eine schöne Möglichkeit, sich ein kleines Stück Italien in die eigene Küche zu holen.
  5. Serviervorschläge: Frische Focaccia schmeckt pur schon fantastisch, passt aber auch wunderbar zu Suppen, Salaten oder als Grundlage für Sandwiches. Ich serviere sie gern mit einem Schuss Balsamico-Glasur oder dippe sie in Hummus oder Baba Ganoush - einfach köstlich!
  6. Falttechnik: Durch mehrmaliges Falten des Teigs während der Gehzeit entstehen feine Schichten und eine wunderbar leicht zähe, aromatische Textur.
  7. Perfekte Backtemperatur: Das Backen bei hoher Temperatur sorgt für eine knusprige Kruste, während das Innere weich und fluffig bleibt.
  8. Besonderer Aufgehprozess: Wenn man den Teig mehrere Stunden gehen lässt, erhält die Focaccia ihre luftige, leichte Textur. Durch die lange Gehzeit können sich die Aromen voll entfalten.

Warum ich so gern Kartoffeln in meiner Focaccia verwende

Ich habe einmal eine Doku gesehen, in der gezeigt wurde, dass in der italienischen Region Ligurien klassischer Focaccia-Teig oft eine überraschende Zutat enthält: Kartoffel. Diese regionale Abwandlung ist kein kurioser Trend, sondern eine geschätzte Tradition, die das Brot besonders saftig und fluffig macht. Die Kartoffel sorgt dafür, dass die Feuchtigkeit im Teig bleibt, was jede Scheibe wunderbar weich macht und ganz nebenbei verleiht sie dem Brot auch eine schöne, goldene Farbe.

Welche Mehle sind am besten geeignet?


Aus meiner Erfahrung machen Hartweizengrieß und Dinkelmehl in der Focaccia einen echten Unterschied. Der Grieß sorgt für eine angenehme Bissfestigkeit und verleiht dem Teig Struktur, so bekommt die Focaccia genau diese klassische Konsistenz mit knuspriger Kruste und luftigem Inneren. Das Dinkelmehl bringt einen mild-nussigen Geschmack mit, hält das Brot schön saftig und trägt mit seinem höheren Ballaststoffanteil zu einer feineren Brottextur bei. Mit diesen Mehlsorten wird deine Focaccia noch aromatischer und rundum gelungener.

Warum ist im Teig Olivenöl enthalten?

Olivenöl ist bei der Focaccia einfach unverzichtbar. Es verleiht dem Brot nicht nur diesen köstlichen Geschmack, sondern hält es auch wunderbar saftig. Durch das Öl entsteht außen eine perfekt knusprige Kruste, während das Innere schön weich und luftig bleibt. Außerdem sorgt es für die typischen Mulden im Teig, ideal um Kräuter, Salz oder andere Toppings darin aufzunehmen. Und: Das Brot bleibt durch das Olivenöl auch länger frisch.

Was sind geeignete Toppings?

Ehrlich gesagt, das ist ganz dir überlassen und hängt von deinem Geschmack ab. Du kannst kreativ werden und verschiedene Varianten ausprobieren, zum Beispiel:

  1. Rosmarin und Meersalz
  2. Oliven
  3. Kirschtomaten
  4. Knoblauch
  5. Zwiebeln
  6. Sonnengetrocknete Tomaten und frisches Basilikum
  7. Karamellisierte Schalotten und Balsamico-Glasur
  8. Artischockenherzen und Zitronenschalen
  9. Champignons und Thymian
  10. Spargel und Minze

Wie lange sollte Focaccia-Teig gehen?

Idealerweise lässt du den Focaccia-Teig bis zu 8 Stunden gehen, mindestens jedoch 1 bis 2 Stunden, je nachdem, wie viel Zeit du hast. Du kannst den Teig sogar bis zu 24 Stunden vor dem Backen vorbereiten. Eine gute Möglichkeit ist, ihn abends vorzubereiten und über Nacht langsam im Kühlschrank gehen zu lassen. Wichtig dabei: gut abdecken, damit der Teig nicht austrocknet. Ich empfehle eine erste Gehzeit von mindestens 1 Stunde und danach eine zweite, nachdem du den Teig in die Backform gebracht hast. Dann nochmal abdecken und weitere 30 bis 60 Minuten ruhen lassen, so wird die Focaccia schön fluffig.

Warum soll ich den Teig falten?

Die Falttechnik bei Focaccia sorgt für eine deutlich bessere Textur und mehr Geschmack. Zuerst lässt du den Teig aufgehen, bis er sich ungefähr verdoppelt hat, bei mir dauert das etwa eine Stunde, bevor ich mit dem Falten beginne. Danach ziehst du den Teig vorsichtig auseinander und faltest ihn in Dritteln über sich selbst, um Schichten zu bilden. Nach jeder Faltung sollte der Teig kurz ruhen, bevor du den Vorgang wiederholst. Ideal ist es, das Falten etwa einmal pro Stunde über mehrere Stunden zu machen, bei mir sind es meist rund 6 Stunden. Anschließend wird der Teig in die Backform gegeben. Diese Methode verleiht der Focaccia ihre typisch fluffige Struktur und eine schön ungleichmäßige Oberfläche, die perfekt ist, um Olivenöl und Toppings aufzunehmen.

Italienische Focaccia

Fluffige Focaccia wie in Italien - Ganz einfach selbst gemacht

Genieße die perfekte Balance aus knuspriger Kruste und fluffigem Inneren - ein Bissen dieser italienischen Focaccia und du bist hin und weg!
Portionen 4 Personen
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 30 Minuten
Aufgehende Zeit 2 Stunden
Gesamtzeit 2 Stunden 45 Minuten

Zutaten
  

  • 1 Kartoffel
  • 250 Gramm/ 2 cups (Dinkel-)Mehl
  • 350 Gramm/ 1 1/2 cups Wasser
  • 2 EL Olivenöl
  • 5 Gramm frische Hefe
  • 1 TL Zucker oder Ahorn-/Reis-/Agavensirup
  • 250 Gramm/ 1 1/2 cups Grieß
  • 2 TL Salz (etwa 12 Gramm)
  • 300 Gramm 2 cups Kirschtomaten
  • Kräuter nach Belieben z.B.: Minze, Rosmarin und Thymian

Anleitung
 

  • Beginne damit, die Kartoffeln zu schälen, kleinzuschneiden und zu kochen. Je kleiner du die Stücke schneidest, desto schneller sind sie gar und bereit für den Teig. Während die Kartoffeln kochen, bereitest du einen Vorteig zu: Dafür Hefe mit Zucker, 6  EL Wasser und 2  EL Mehl verrühren.
    Italienische Focaccia
  • Sobald die Kartoffeln gar sind, gibst du alle Zutaten zusammen. Du kannst den Teig per Hand oder mit einer Maschine kneten, beides funktioniert gut. Ich empfehle, die Kartoffeln vorher mit einer Gabel oder einem Kartoffelstampfer zu zerdrücken, damit keine größeren Stücke im Teig landen. Das sorgt für eine gleichmäßigere Konsistenz.
    Italienische Focaccia
  • Lass den Teig bei Raumtemperatur etwa eine Stunde gehen und decke ihn dabei gut ab, damit er nicht austrocknet und schön feucht bleibt. Sobald sich das Volumen verdoppelt hat, beginnst du mit dem Falten, wie genau das funktioniert, habe ich weiter oben erklärt, also wirf dort unbedingt einen Blick drauf. Wenn du genügend Zeit hast, empfehle ich dir, den Teig über einen Zeitraum von bis zu 6 Stunden stündlich zu falten. Genau dann backe ich meine Focaccia normalerweise - das Ergebnis ist herrlich fluffig!
    Italienische Focaccia
  • Nachdem der Teig die erste Gehzeit hinter sich hat, fette eine Backform mit etwas Olivenöl ein (1  EL reicht in der Regel). Ich verwende gern eine Quicheform - das ist für mich die perfekte Größe und Form für Focaccia. Zieh den Teig vorsichtig in die Form, bis er gleichmäßig verteilt ist. Jetzt lässt du ihn weitere 30 bis 60 Minuten direkt in der Form ruhen, damit er noch einmal schön aufgeht.
    Italienische Focaccia
  • Jetzt geht es ans Eindrücken der typischen Mulden. Befeuchte deine Hände leicht mit Wasser und drücke mit den Fingern tiefe Mulden gleichmäßig in die Oberfläche des Teigs. Das Wasser verhindert, dass der Teig an den Fingern klebt und macht das Ganze deutlich einfacher.
    Italienische Focaccia
  • Zum Schluss mit Olivenöl beträufeln, mit Salz und Pfeffer bestreuen und nach Belieben mit Rosmarin oder Kirschtomaten garnieren. Ich habe auch Minze und Zitronenthymian verwendet. Auch Oliven sind normalerweise sehr lecker in Focaccias.
    Italienische Focaccia
  • Heize nun den Ofen auf 220 °C (430 °F) vor und backe die Focaccia für 20-30 Minuten, bis sie goldbraun ist. Lass sie kurz abkühlen und dann heißt es: genießen! Ein Stück hausgemachter Focaccia-Himmel wartet auf dich.
    Italienische Focaccia
Kalorien: 530kcal
Gericht: Vorspeise, Snack
Küche: Italienisch
Schlüsselwort: Einfach, Kinderfreundlich, Mahlzeit-Vorbereitung, Vegan

Was ist die beste Methode, um meine italienische Focaccia aufzubewahren?

Für die kurzfristige Aufbewahrung wickelst du übrig gebliebene Focaccia einfach in Backpapier oder ein sauberes Küchentuch so bleibt sie bis zu 2 Tage bei Zimmertemperatur frisch. Für eine längere Lagerung kannst du die Focaccia einfrieren: Lege sie in einen luftdichten Behälter, idealerweise mit etwas Backpapier dazwischen. Im Gefrierfach hält sie sich so bis zu 3 Monate. Zum Aufwärmen den Ofen auf 180 °C vorheizen und die Focaccia für 5-10 Minuten auf einem Blech erwärmen. Alternativ kannst du sie in einer Pfanne bei mittlerer Hitze mit Deckel auf beiden Seiten einige Minuten aufbacken. So bleibt die Textur herrlich und der Geschmack wie frisch gebacken.

Hast du dieses Rezept gemacht?

Bitte lass mich wissen, wie es bei dir gelaufen ist, ich bin super neugierig! Du kannst unten einen Kommentar hinterlassen und den Tag @lordsoftheplants auf Instagram mit dem Hashtag #lordsoftheplants verwenden, damit ich deine Kreation zu sehen bekomme 🙂

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